10. Januar 2018

 

 

Ein großartiges Redetalent, gepaart mit viel Wissen. Was dabei herauskommt, erlebten die (rund 100) Besucher des Café Clatsch, als Adrian Roßner sie Auf den Spuren der schwarzen Kunst“ begleitete. Der studierte Historiker ist an der Universität Bayreuth tätig und beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dem Volksglauben im Fichtelgebirge, zu dem er zwischenzeitlich mehrere Aufsätze vorgelegt hat. In diesem Zusammenhang wurde auch eine große Zahl an alten Bräuchen zusammengestellt, die heute, in einer Zeit der Technik und Hektik, meist vergessen sind. So galten insbesondere die „Öbersten“, die Raunächte zwischen Heiligabend und Dreikönig, als besonders machtvoll für die Vorhersage zukünftiger Ereignisse, weshalb sich entsprechend viele Riten rund um diese zwölf Tage gruppierten. In seinem Vortrag gab Roßner Einblicke in die Welt des Volksglaubens und zeigte auf oftmals sehr humorige Art und Weise auf, woraus sich die Angst vor den dunklen Mächten entwickelt hat. Ein überaus informativer Vortrag mit hohem Unterhaltungswert!