Was war ...


11.Oktober 2017

 

Das war schon beeindruckend, was Edith Wagner, vielen bekannt durch ihre schönen Kräuterführungen rund um Witzmannsberg, über die Quitte zu erzählen wusste – eine der ältesten Obstsorten, sehr gesund und sehr unterschätzt! Ganz einfach zum Nachmachen z. B. der Quittenhonig: die Frucht roh raspeln, in ein Glas füllen und mit Honig aufgießen, für Edith Wagner eine leckere und gesunde Zutat zur Salatmarinade oder ins Müsli. Mehr als 60 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Quitte zu informieren, die an diesem Nachmittag sogar die Eierlikörtorte verfeinerte. Edith Wagner wird mit ihren leckeren Walnuss-, Frucht- und Wildkräuterprodukten auch beim Kunsthandwerkermarkt vom 1. – 3. Dezember in der Waaggasse vertreten sein. 

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27. September 2017

 

Da mag so mancher überrascht gewesen sein, wie hochinteressant und spannend der Vortrag von Rudolf Krauß im Café Clatsch rüberkam. Der Diplom-Ingenieur ist Leiter der Kulmbacher Kläranlage und hatte zum Thema „Abwasser im Allgemeinen und aus Kulmbacher Sicht“ eine Menge zu erzählen; angefangen bei Völkern, die schon vor ein paar tausend Jahren über hochentwickelte Abwassersysteme verfügten, über das „finstere“ Mittelalter, wo man nicht nur in Kulmbach grauenhafte Zustände ertragen musste – die schmalen Gässchen in der Fischergasse hatten seinerzeit eine ganz spezielle Funktion – bis hin zur Neuzeit, die speziell in den letzten 50 Jahren eine rasante Entwicklung hin zum Guten nahm. Mit Hilfe eines Luftbildes und zahlreicher Einblendungen erläuterte Krauß die Funktionsweise dieser wichtigen Einrichtung, die dafür sorgte, dass die Gewässergüte des „Vorfluters“ Main in den letzten Jahrzehnten eine geradezu fantastische Entwicklung nahm. Nicht unerwähnt ließ der Experte aber auch die Schwierigkeiten, mit denen Kläranlagen heutzutage zu kämpfen haben, etwa dem feuchten Toilettenpapier, das in Deutschland schon so mancher 70 000-Euro teuren Walze den Garaus machte.



Mittwoch 13. September

 

Wenn im Café Clatsch mehr als 40 Besucherinnen und Besucher aus voller Kehle den „Gefangenenchor“ aus Verdis Oper „Nabucco“ singen – unterlegt mit einem neuen Text – dann ist das schon richtig Gänsehautfeeling! „Kerwa is heut!“ lautete diesmal das Motto beim beliebten Kaffeehaus-Singen. Nach Kaffee und leckerem (natürlich selbstgebackenem) Kuchen traten die Gäste selbst in Aktion. Irmtraud Tröger-Franz, die gemeinsam mit Henrike Moritz die Sängerinnen und Sänger mit dem Akkordeon begleitete, hatte wieder ein vielseitiges Liedprogramm zusammengestellt. Zum Luftholen und herzhaften Lachen zwischendurch gab es lustige Kurzgeschichten in fränkischer Mundart von Monika Andraschko und Jutta Lange.



Mal ehrlich: Gegen so viel ländliche Eleganz können diese aufgemotzten Billigfusseln, wie man sie leider verstärkt auf Festen beobachten muss, wirklich nicht anstinken! Von links: Schneidermeisterin Regine Leuschner, Kathrin Strobel, Christina Passing, Katharina Schirmer mit Töchterchen Lotta, Lisa Passing und Gudrun Passing. 

Ein Hauch von Haute Couture wehte diesmal durch’s vollbesetzte Café Clatsch. Der gute Besuch war in erster Linie dem angekündigten Programm geschuldet:

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Dass Bewegung Spaß machen kann, zeigte sich einmal mehr bei der „kleinen Gymnastikstunde“ im Café Clatsch. Um ausreichend Platz zu haben, war die ganze Gesellschaft nach dem gemütlichen Kaffeetrinken in den Saal des Burgguts umgezogen. Dort zeigte Sportwissenschaftlerin Moni Mix, wie man es anstellen kann, auch mit kleinen Bewegungen beweglich zu bleiben – regelmäßige Anwendung vorausgesetzt! Und weil die Übungsstunde allen so ein Riesenvergnügen bereitete, wurde die Referentin gleich für’s nächste Jahr „dienstverpflichtet“.



Auf dem Weg von Herrenchiemsee, wo sie gemeinsam mit Enoch zu Guttenberg ein geistliches Konzert gegeben hatte, zur Semper-Oper in Dresden machte der Opernstar Carolina Ullrich Station im Café Clatsch in Kulmbach. Um es vorweg zu sagen: Die Besucher waren begeistert. Denn die junge Chilenin ist sowohl eine Ohren- als auch eine Augenweide. Dass das Café Clatsch in den Genuss dieses Kunstereignisses kam, hatte es Isolde Rothkegel zu verdanken. Das Teammitglied des CC (siehe auch „Über uns“) ist die Tante der Sängerin. Ihr Bruder war vor vielen Jahren nach Chile ausgewandert, um dort als Lehrer tätig zu sein, und lernte dort eine Chilenin kennen und lieben. Carolina erzählte viel Interessantes über ihr großes Vorbild Maria Callas und gab einige eindrucksvolle Kostproben ihres Könnens, unter anderem auch aus der Operette „Die Fledermaus“, wo Carolina Ullrich im Januar den Part der „Adele“ singt. Bei einer Zweitagesfahrt des Reisebüros Schaffranek am 12. und 13. Januar 2018 kann man sie dort erleben.



Als „besser und gerechter“ bezeichnet Pflegeberaterin Sabine Streng bei ihrem Vortrag im Café Clatsch die neuen Pflegegrade, die im Januar dieses Jahres die bisherigen Pflegestufen ablösten. Es werde nicht mehr jede Handlung nach Minuten berechnet, sondern der Grad der Selbstständigkeit spiele die ausschlaggebende Rolle. Demente seien bei der Bewertung früher oft durch’s Raster gefallen. Heute erhielten sie automatisch Pflegegrad 2. Besser geregelt sei jetzt auch die Pflegeberatung und die Schaffung eines geeigneten Wohnumfeldes. Die Möglichkeiten, beispielsweise für den behinderten- bzw. altersgerechten Umbau eines Bades finanzielle Unterstützung zu bekommen, werde kräftig genutzt. Sabine Streng gab eine Fülle von Tipps, etwa den, mit einem geplanten Umbau nie ohne vorherigen Finanzierungsplan zu beginnen. Der „große Renner“ sei die Inanspruchnahme einer Entlastungsleistung oder Unterstützung in der Hauswirtschaft. Beides werde direkt von der Pflegekasse bezahlt, müsse aber über einen Sozialdienst vermittelt werden. Die Pflegeberaterin riet dringend, sich umfassend über die vielen Möglichkeiten zu informieren: „Bloß nix verschenken!“



Das Kaffeehaus-Singen lockte wieder zahlreiche Gäste ins Café Clatsch. Zum Thema „Sommerfreuden“ hatte Irmtraud Tröger-Franz mehrere bekannte Volkslieder und Schlager zu einem heiteren Potpourri zusammengestellt. Gemeinsam mit Henrike Moritz begleitete sie die fröhliche Sängerschar auf dem Akkordeon. Monika Andraschko, Klaus Köstner und Jutta Lange steuerten literarische Zwischenrufe bei, und Isolde Rothkegel erheiterte das Publikum mit einem frechen Witz – passend zum Thema „Sommerfreuden“. Auch das leckere Torten- und Kuchenbuffet war dem Thema entsprechend sommerlich fruchtig-frisch gestaltet.

 

 

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Auch diesmal waren beide Räumen des Café Clatsch voll besetzt. Als Besuchermagnet erwies sich erwartungsgemäß Jupp Schröder aus Lichtenfels, seines Zeichens Gartenexperte und vehementer Verfechter eines naturnahen Gärtnerns. Im Garten muss man warten können, unterstrich er und bezog das nicht nur auf den Schnitt von Sträuchern und Bäumen oder auf das Mähen des Rasens, sondern auch auf die Entwicklung mancher Pflanze, auf das Beseitigen von Laub oder das Düngen, das allzu oft überzogen werde. Als geradezu schauderhaft empfand er Gärten, deren Boden mit Folie ausgelegt und anschließend womöglich noch mit Kies aufgefüllt würden. Seine charmante Vortragsweise begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer, die den Gast vor und nach dem Vortrag mit allerlei privaten Gartenproblemen belagerten. Jupp Schröder, der zuvor einen Spaziergang durch Kulmbach unternommen hatte und anschließend aus seiner Begeisterung über die herrliche Grüngestaltung der Stadt keinen Hehl machte, versprach wiederzukommen. „Kulmbach gefällt mir sehr gut!“ sagte er.



Mit dem spannenden Thema „Ostheopathie“ befasste sich Christian Taubert, Physiotherapeut und Heilpraktiker, im Café Clatsch. Bei Ostheopathie handelt es sich um ein – wie der Referent erklärte – „manuell ausgeführtes, befunderhebendes und therapeutisches Verfahren“. Die Zuhörer erfuhren, was damit behandelt werden kann bzw. für wen oder welche Problematik diese Behandlungsform geeignet ist. Wichtigstes Prinzip ist es, ewaige Blockaden, beispielsweise ausgelöst durch Vernarbungen, aufzuspüren und zu beseitigen. Taubert demonstrierte dies anschaulich durch ein simples Beispiel mit Wäscheklammern an CC-Teammitglied Doris. Dem sehr informativen Vortrag schloss sich eine rege Fragerunde an.



Nur wenige Kilometer westlich der Kreisstadt Kronach, auf dem 486 Meter hohen Bergsporn des Wolfsbergs, zwischen dem Kronacher Stadtteil Gehülz und der Ortschaft Burgstall (Gemeinde Mitwitz) befinden sich die Reste einer ca. 1,5 Hektar großen vorgeschichtlichen Befestigungsanlage, die Heunischenburg. Mit ihr beherbergt die Stadt Kronach ein archäologisches Denkmal europäischen Ranges, dessen Bekanntheitsgrad zwar stetig wächst, dessen enorme wissenschaftliche Bedeutung aber gerade Teilen der einheimischen Bevölkerung (noch) nicht vollends bewusst ist.

 

 

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Mit der Frage „Was ist lutherisch?“ beschäftigte sich Dekan Thomas Kretschmar. Anhand der vier lutherischen "soli" - "allein aus Glauben", "allein aus Gnade", "allein aus der Schrift" und "allein Christus" - skizzierte er die Grundzüge evangelischen Glaubens. Er legte dabei den Schwerpunkt nicht auf die Reformationszeit, sondern stellte die gegenwärtigen Kernfragen den Glaubens dar, um so seine ganz persönliche lutherische Glaubensüberzeugung deutlich machen.

 

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Im Februar stellte Gewürzsommelierin Brigitte Lauterbach Gewürze vor, die Stoffwechsel, Stimmung und Immunsystem ankurbeln können.

 

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