Jahresprogramm


10. Januar

Adrian Roßner begleitet die Zuhörer „Auf den Spuren der schwarzen Kunst“. Der studierte Historiker ist an der Universität Bayreuth tätig und beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dem Volksglauben im Fichtelgebirge, zu dem er zwischenzeitlich mehrere Aufsätze vorgelegt hat. In diesem Zusammenhang wurde auch eine große Zahl an alten Bräuchen zusammengestellt, die heute, in einer Zeit der Technik und Hektik, meist vergessen sind. So galten insbesondere die „Öbersten“, die Raunächte zwischen Heiligabend und Dreikönig, als besonders machtvoll für die Vorhersage zukünftiger Ereignisse, weshalb sich entsprechend viele Riten rund um diese zwölf Tage gruppierten. In seinem Vortrag wird Roßner Einblicke in die Welt des Volksglaubens geben und dabei auch zu zeigen versuchen, woraus sich die Angst vor den dunklen Mächten entwickelt hat.“



24. Januar

Dr. Christian Konhäuser, Leitender Arzt der Neurologie am Klinikum Kulmbach: Wenn die Beine kribbeln - das Restless legs Syndrom, wie es entsteht und was man evtl. dagegen tun kann.



14. Februar

Herbert Rösch, Sprecher der Selbsthilfegruppe „Tinnitus“ in Kulmbach, spricht über Entstehung und Ursachen von Tinnitus sowie über Möglichkeiten der Vorbeugung. Tinnitus, so der Referent, gelte nicht als Krankheit. Deshalb gebe es kaum konkrete Behandlung, weshalb der Begleitung von Betroffenen große Bedeutung beigemessen werde.



28. Februar

Dr. Camelia Sancu, Ärztin am Gesundheitsamt Kulmbach: Blasenschwäche kann eine unangenehme Belastung im Alltag sein und ist für die meisten ein Tabuthema - daher ahnen viele Betroffene gar nicht, wie moderne Medizin und sanfte Methoden ihnen helfen können. Darüber will die Ärztin mit den Besuchern sprechen.



14. März

Rüdiger Baumann, Regisseur, Schauspieler, Theatermacher, spricht über das Thema "Entwicklung des Campings vom Nomadenzelt zum High-Tech-Wohnmobil (inklusive Vorstellung verschiedener Camper-Typen)", kurz: "Camping - warum tun Menschen sich das an?!"



28. März

Des einen Freud, des anderen Leid. Die Zahl der Biber hat in den letzten Jahren auch im Landkreis Kulmbach zugenommen. So manchem Grundstücksbesitzer sind die fleißigen Nager und Wasserbauer aber ein Dorn im Auge. Reichlich Aufklärungsbedarf für die Biberberater, die als verlängerter Arm der Umweltbehörden nach Kompromissen suchen. Im Landkreis Kulmbach ist Erich Schiffelholz als einer von vier Biberberatern tätig. Er erzählt über die Lebensweise dieser „Baumeister der Natur“ und beschreibt, welch wichtige Rolle sie im Naturhaushalt spielen. Zahlreiche Fotos – auch aus dem hiesigen Raum – ergänzen seinen Vortrag.



11. April

Friedhelm Haun, Kreisfachberater Gartenbau: „Der Garten naturnah gestaltet: Blüten für Bienen“ – denn: - ein Garten ohne Blüten hat für die Bienen nichts zu bieten 



25. April

Kaffeehaus-Singen unter dem Motto „Himmel und Hölle der Liebe -

 

Vom ersten Kuss bis zum Pistolen-Schuss!“, am Akkordeon begleitet von Irmtraud Tröger-Franz und Henrike Moritz. Mit G’schichten und Gedichtla.



09. Mai

Harald Stark, Kreisheimatpfleger: Was alte Ansichten über die Plassenburg erzählen. Die älteste Abbildung der Plassenburg findet sich auf der aus dem 13. Jahrhundert stammende Ebstorfer Weltkarte. Häufiger werden die bildlichen Zeugnisse der einstigen Hohenzollernresidenz ab der Mitte des 16. Jahrhunderts. Durch die Auswahl besonders aussagekräftiger Bildquellen wird der Gestaltwandel und die Baugeschichte des Kulmbacher Wahrzeichens in den letzten vier Jahrhunderten erlebbar.



23. Mai

Christine Eßer-Böhner, ärztlich geprüfte Fastenleiterin, informiert über Vorbereitung, Durchführung und Aufbau einer Fastenwoche. „Fasten ist nicht Hungern!“ betont sie. Es sei vielmehr die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben und wieder zu sich zu kommen. Fasten betreffe den ganzen Menschen, jede einzelne Körperzelle, jedoch auch Geist und Seele. Fasten sei eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens, ein starker Impuls, die eigene, eingefahrene Lebensweise zu ändern - falls das notwendig ist -, und eine Entdeckungsreise zu sich selbst.





Mo, 4. Juni,19 Uhr 

Die Buschklopfer lesen Alte Kulmbacher“ – ein Vorleseabend der besonderen Art! Cosima + Johannes Asen, Bärbl + Günther Zeller und Frank Walther lesen Texte von und über verstorbene Kulmbacher Literaten oder andere „besondere“ Leute, von Hans Glenk bis Heiner Wiegel. Bei schönem Wetter im Freien! Eintritt frei.



13. Juni

Dr. Ute Moreth, Leitende Ärztin der geriatrischen Fachklinik Stadtsteinach, widmet sich der „Pflanzenheilkunde“, die zu den ältesten medizinischen Therapien gehört und auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet ist.



27. Juni

Cosima + Johannes Asen und Frank Walther kramen wieder in der Spielekiste, wecken Kindheitserinnerungen – mit Reimen, Erich Kästner, Goethe, Nonsens – und beim Mitmachtheater. Spaß garantiert!



11. Juli

Wolfgang Wänke, Gärtner in eigener Demetergärtnerei, sorgt für „mehr Klarheit im Biodschungel“. Er erklärt, was man unter „bio“ eigentlich zu verstehen habe, beschreibt die Unterschiede zwischen konventionellem und biologischem Anbau und befasst sich mit der Frage: „Ist wirklich bio drin, wo bio draufsteht?“



25. Juli

Erich Olbrich: Das alte Kulmbach in Farbe und Film.



8. August

Kaffeehaus-Singen unter dem Motto „Die Gaaß is g`freckt“ -

 

Fränkische Lieder Teil 2“, am Akkordeon begleitet von Irmtraud Tröger-Franz und Henrike Moritz, mit G’schichtn und Gedichtla von



22. August

Moni Mix, Sportwissenschaftlerin, sagt „Wer rastet, der rostet“ und lädt ein zur leichten Gymnastik, auch im Sitzen auszuüben.



12. Sept.

Von Prof. Dr. Günter Dippold, Bezirksheimatpfleger bei der Regierung von Oberfranken, kommen „Anmerkungen zu Geschichte, Gestalt und Wesen Frankens“. Was ist Franken? Mit dieser scheinbar banalen Frage beginnt der Vortrag. Er zeigt auf, welche raumbildenden Kräfte im Lauf der Zeit der Region Franken eine Gestalt gaben. In diesem Zusammenhang gibt der Referent einen Überblick über die Geschichte Frankens, das einerseits aus vielen unterschiedlichen Herrschaften zusammengesetzt war, dem es aber andererseits an verbindenden Klammern nicht fehlte. Auch Unterschiede zwischen Bayern und Franken, die bis heute fortwirken, werden Thema sein.



26. Sept.

Thomas Kretschmar, Dekan, widmet sich an diesem Nachmittag dem Buch „Der kleine Prinz“. Das berühmtesten Werk des französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry erschien vor gut 70 Jahren in New York und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert. Einer der berühmtesten Sätze daraus: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“.



10. Okt.

Ursula Willenberg,Betriebsleiterin, widerlegt an diesem Nachmittag die Behauptung: „Für mich allein lohnt sich Kochen nicht!“ In der Singleküche bleiben oftmals Reste übrig. Es ist schwierig, immer einzelne Portionen bereitzustellen. Doch bei guter Planung ist es kein Problem, diese Reste in neue Gerichte kreativ einzuarbeiten.



24. Okt.

Edith Wagner, Kräuterpädagogin: "Zurück zu den Wurzeln".

 

Das heimische Superfood aus unseren Gärten. Hochwertiges Wintergemüse aus unserer Region wird vorgestellt und es gibt Tipps für Anbau, Ernte, Lagerung und Verarbeitung.



14. Nov.

Gehören Sie auch zu denen, die lieber die Straßenseite wechseln, bevor Sie Gefahr laufen, mit jemandem, der gerade einen geliebten Menschen verloren hat, ein Gespräch über Tod und Trauer führen zu müssen? Warum ist für viele das Thema „Tod und Sterben“ mit so viel Angst verbunden? Käthe Goné, hauptamtliche Koordinatorin des Hospizvereins Kulmbach, spricht über dessen Arbeit.




28. Nov.

Jürgen Ramming, Energieberater der Energieagentur Oberfranken, spricht unter dem Motto „Praktische Energiespartipps“ über einfache und kostengünstige Tricks um Strom und Heizenergie zu sparen. Dabei wird auch die Schimmelproblematik und deren Lösung erklärt.



12. Dez.

Berthold Martin, Rechtsanwalt: Rechtliches um den Hund. Ein juristischer Vortrag mit reichlich Unterhaltungswert.



26. Dez.

Wir feiern noch ein bisschen nach – und haben für jeden Besucher eine Überraschung parat.